Projekttag -"Mobbingfreie Schule" Klasse 6A
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- Geschrieben von M.Bracht
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Nach dem Frühstück ging es dann auch schon los. Tom Werner und ich eröffneten den Projekttag mit einer kurzen Einführung in das Thema: „Warum ein Anti-Mobbing-Projekt, Ziel des Projektes und was verstehst du unter Mobbing/Anti-Mobbing“. Eine gemeinsame Regelvereinbarung wurde für den Projekttag getroffen, sowie Protokollanten bestimmt, die die Aktionen und das Geschehen des Tages in einem Protokollbuch festhalten sollten.Als die Einführung in das Thema vorüber war, kamen wir nun zum ersten aktiven Teil des Tages, der ein wichtiger Bestandteil des Projekts war. Wir schauten mit der Klasse einen 15-minütigen Film namens „Schulweg in die Angst“, in dem es darum geht, was Mobbing an der Schule bedeutet und welche Folgen es hat. Anhand des Films lernten die Schülerinnen und Schüler, dass z.B. ca. 500 000 Schüler pro Tag an Schulen gemobbt werden. Die Blicke der Schülerinnen und Schüler sagten uns alles.

Sie waren geschockt, denn sie hätten niemals gedacht, dass es so viele sind. Nachdem sie den Film sahen, arbeiteten sie in Kleingruppen von je 6 Schülerinnen und Schülern, die per Zufall gezogen wurden. Sie sollten in den 4 Kleingruppen gemeinsam über den Film reden und sich dann im Anschluss nach 20 min in der großen Gruppe darüber austauschen. Nach einer 20-minütigen Pause ging es wieder mit einem kleinen WarmingUp Spiel„Mit der Stimme abstimmen“ los, bei dem sie die Augen schlossen und mit Summen und ihren Händen darstellen sollten, wie sie sich im Moment fühlten. Daraufhin spielte Tom Werner noch ein weiteres Spiel mit ihnen: 2 Schülerinnen und 2 Schüler wurden rausgeschickt und der Rest sollte sich an die Hand fassen und einen Knäuel bilden. Die 4 Schüler wurden nach einer kurzen Zeit wieder reingeholt und sie sollten das Knäuel entkuzeln, ohne brachial vorzugehen. Nach diesen Spielen kamen wir zu dem Meinungsbarometer – „War doch nur Spaß – Was ist Gewalt?“.
Bei diesem Programmpunkt ging es darum, dass die Schülerinnen und Schüler Alltagssituationen aufschreiben sollten, die sie vielleicht schon erlebt haben oder kennen. Die Schülerinnen und Schüler sollten sie gemischt auf dem Boden verteilen, so dass jeder einen anderen Zettel zieht. Tom Werner und ich mischten noch andere Beispiele unter die Zettel der Schüler/innen, um zu sehen, wo sie diese Situationen einordnen. Sie sollten die Zettel dann nacheinander ziehen , vorlesen und selber einschätzen, wo für sie die Situation bei einer geraden Linie zwischen + (für starke Gewalt) oder – (für wenig bzw. keine Gewalt) einzuordnen ist. Im Anschluss gab es noch eine Auswertungsrunde, in der wir uns über den Tag und die einzelnen Geschehnisse unterhielten.Wir haben den Eindruck, dass es der Klasse Spaß gemacht hat, mit uns an diesem Thema zu arbeiten.Wir hoffen, mit solchen und ähnlichen Projekten, Klassen so zu stärken, dass sie Probleme und Konflikte besser selbst regeln können und auch das Thema Mobbing keine wesentliche Rolle mehr spielt.
Marvin Bracht – Ausbildung zum Staatlichgeprüften Sozialassistenten






