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Projekt "Cool sein - cool bleiben"
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- Geschrieben von Tom Werner
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„Cool sein – cool bleiben“
Schon in den vergangenen Jahren bestand die Zusammenarbeit mit der Polizei. Und auch in diesem Jahr konnten wir das Projekt „Cool sein – cool bleiben“ an unserer Schule verankern.
In den Monaten Mai und Juni 2009 waren die für Jugendkoordination zuständigen Polizeibeamten Herr Breitenbach und Frau Rosenberger an der Dr.Georg-August-Zinn-Schule und führten, diesmal mit dem Jahrgang 8, ihr Projekt durch. Sie verbrachten jeweils einen Vormittag gemeinsam mit den Klassenlehrer/inne/n in einer Klasse.
Ziel des Projektes ist ein Verhaltenstraining und eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt. Den Schülerinnen und Schülern sollen die Folgen von Gewalt (zwischenmenschlich, straf- und zivilrechtlich) verdeutlicht und gewaltlose Handlungsalternativen aufgezeigt werden. Wie verhalte ich mich, wenn ich mit einer Gewaltsituation konfrontiert werde? An diesem Punkt fangen die Jugendkoordinatoren der Polizei mit ihrem Verhaltenstraining an. Dazu gehört es locker zu bleiben, clever zu sein und der Gewalt aus dem Weg zu gehen genauso wie selbstbewusst aufzutreten und sich nicht selbst zum Opfer zu machen.
Das Projekt kam bei den Schülerinnen und Schülern auch dadurch gut an, dass hier nicht anonyme Projektleiter am Werke waren, sondern sich die Jugendkoordinatoren auch sehr stark als Personen eingebracht haben und viel über ihren beruflichen Werdegang oder ihre Schwierigkeiten im Dienst berichteten. Immer wieder konnten sie Beispiele und Geschichten aus ihrem beruflichen Alltag einbringen.
„Ob Fälle von Gewalt in den letzten Jahren zugenommen haben oder die Vorfälle einfach nur stärker ins Blickfeld gerückt sind, ist strittig“ – so beschreiben die Jugendkoordinatoren der Polizei die Situation. Sie möchten diese schwierige Diskussion in ihrem Projekt nicht führen, sondern sich gemeinsam mit den Jugendlichen einfach der Problematik stellen. Auch wir können für unsere Schule keine Verschlechterung oder Zunahme in diesem Bereich feststellen. Gleichwohl finden wir es wichtig „am Ball zu bleiben“ und Präventionsarbeit zu leisten.






